ORSAY verzichtet auf Plastiktüten

ORSAY verzichtet auf kostenlose Plastiktüten

 

Am 1. Juli 2016 wurden in vielen Handelsunternehmen aus den Elektronik-, Lebensmittel- und Textilbranchen in Deutschland kostenpflichtige Plastiktüten eingeführt. Es handelt sich dabei um eine derzeit noch freiwillige Selbstverpflichtung, die vom Bundesumweltministerium und einer EU-Richtlinie initiiert wurde.

Das Ziel der Initiative ist es, den Verbrauch an Plastiktüten deutlich zu reduzieren. Die eingeführte Gebühr soll bewirken, dass die Konsumenten Plastiktüten nicht weiter als ein kostenloses Wegwerfprodukt betrachten, sondern sich bewusst für nachhaltige Mehrwegtragetaschen entscheiden.

Plastiktüten werden aus Rohöl - einer knappen Ressource - produziert und sind biologisch nicht abbaubar. Nach der Entsorgung müssen sie verbrannt werden, wobei umweltschädliche und giftige Substanzen freigesetzt werden. Zudem verschmutzen nicht richtig entsorgte Plastiktüten unsere Natur und Gewässer. Im Wasser gefährden sie Tiere, die an den Plastikresten ersticken. Die Kunststoffreste zerfallen selbst in 500 Jahren nur zu Mikroplastik, das dann von den Meeresbewohnern für Nahrung gehalten wird. So gelangen sie sogar auch in die menschliche Nahrungskette.


Warum bietet ORSAY keine Papiertüten an? Papiertüten können nur schwer und selten wieder verwendet werden. Sie werden zwar aus einem nachwachsenden Rohstoff produziert, allerdings wird für die Herstellung der Zellulose für Papiertüten sehr viel Energie und Wasser verbraucht; darüber hinaus müssen umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Wenn eine Papiertüte keinerlei Wiederverwertungsanteile enthält, ist diese erst nach dreimaligem Gebrauch besser für die Umwelt als eine Plastiktüte.

 

Die ORSAY-Plastiktüten sind in drei Größen:  M, L und Accessoires erhältlich. Dadurch kann die passende Größe für jeden Einkauf ausgewählt und Ressourcen gespart werden.